TOP-10 Virenwarnungen von Symantec
TOP-10 Virenwarnungen von Trend-Micro
Virenhäufigkeit nach geographischer Lage (Landkartendarstellung)
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Check von Trend-Micro
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Check von Symantec
Viren, Wurmer und Trojanische Pferde: Wie können Sie sich infizieren?
Immer haufiger werden Warnmeldungen uber Viren,
Wurmer und Trojanische Pferde gesendet. Diese Bedrohungsarten konnen
nicht auf die gleiche Art und Weise bekampft werden. Was verbirgt
sich hinter den mysteriosen Namen?
Das bedenkenlose Offnen von Dateianhangen, die ein Freund geschickt
hat, die Annahme, dass Antiviren-Software ausreichenden Schutz bietet,
und die gangige Meinung, dass Downloads aus dem Internet harmlos
sind - dies alles sind Beispiele dafur, wie sich Benutzer den mit
dem Datenaustausch verbundenen Risiken aussetzen. Bei der hohen
Anzahl von taglich neu auftretenden Viren und 50.000 bereits bekannten
ist es schwierig, stets die neuesten Informationen und Bedrohungen
zu kennen. Viele Benutzer sind angesichts der vielen Warnmeldungen
zu Viren, Wurmern und Trojanischen Pferden uberfordert. Ohne die
Unterschiede zwischen diesen bosartigen Programmen zu kennen, kann
man seinen Computer nicht effektiv schutzen. Jede Bedrohungsart
erfordert spezifische Vorsichtsma?nahmen, da die Verfahren fur die
Vorbeugung und Wiederherstellung unterschiedlich sind.
Viren: Die "Agent Smiths" der realen Welt
Fans der Matrix-Filme wissen nur allzu gut, was
ein Virus ist: ein Programm, das automatisch ablauft und sich selbst
repliziert, indem es andere Programme infiziert … so wie Agent Smith
im Film. Das Hauptziel eines Virus besteht in der Vermehrung und
Ausbreitung. Einige Viren sind harmlos und zeigen zum Beispiel nur
Meldungen uber ihre Prasenz an. Andere aber, wie beispielsweise
der Vote-B-Virus, der willkurlich die Festplatte neu formatiert,
sind destruktiv und beschadigen oder loschen Dateien.
Eine weitere gangige Virusart ist der Boot-Virus,
der den Boot-Sektor eines Computers infiziert. Dabei handelt es
sich um den Sektor der Festplatte, der vor dem Start des Betriebssystems
geladen wird. Befindet sich eine Diskette im Diskettenlaufwerk,
kann dieser Sektor beim Systemstart infiziert werden. Auch wenn
die meisten Viren heute uber E-Mail-Anhange verbreitet werden, sind
auch Boot-Viren immer noch aktiv.
Programmviren greifen die Computersoftware an und ersetzen Teile
des Programmcodes. Dies hat zur Folge, dass alle Dokumente, die
mit der infizierten Anwendung geoffnet werden, ebenfalls infiziert
werden. Einer der gefahrlichsten Viren dieser Art ist der Chernobyl-Virus,
der die gesamte Software des Benutzers infiziert und anschlie?end
das BIOS des Computers angreift.
Makroviren greifen Dateien direkt an. Am haufigsten
sind Microsoft Office-Dokumente, wie Word und Excel, betroffen.
Diese Viren sind in Visual Basic programmiert und werden uber E-Mail-Anhange
(wie im Fall von Melissa) oder Disketten verbreitet. Bestimmte Wurmer
(siehe unten) werden auf die gleiche Weise ubertragen – uber infizierte
Dateien.
Logische Bomben sind Viren, die so programmiert
sind, dass sie an einem festgelegten Datum angreifen. Sie konnen
ein Vielzahl von Computern gleichzeitig infizieren und das Netzwerk
uberlasten.
Wie konnen Sie sich schutzen?
Offnen Sie keine verdachtigen E-Mail-Anhange (mit
der Erweiterung .exe, .vbs usw.), uberprufen Sie, ob die Datei eine
verborgene Erweiterung hat, und prufen Sie Anhange vor dem Offnen
immer erst mit einer Antiviren-Software.
Wurmer: Verbreitung uber das Netzwerk
Wie auch bei Viren ist das Ziel von Wurmern die
Vermehrung und Verbreitung. Im Gegensatz zu Viren benotigen sie
hierfur nicht immer ein Medium (wie beispielsweise ein Programm
oder eine Datei). Sie konnen sich selbst uber das LAN oder Internet
(wie im Fall von Code Red) von Computer zu Computer ubertragen.
Einige Wurmer (wie Klez, Bugbear und Nimda) verbreiten sich uber
E-Mail-Anhange. Hier spricht man auch von Virus-Wurmern.
Wie konnen Sie sich schutzen?
Antiviren-Programme, insbesondere nicht aktualisierte
Versionen, bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Viren, die sich
uber Netzwerke verbreiten. Verwenden Sie eine Firewall, um eingehende
und ausgehende Daten zu uberwachen.
Trojanische Pferde: Vermeintliche Geschenke
Der Begriff "Trojanisches Pferd" geht
auf ein vermeintliches Geschenk der Griechen an die Burger der Stadt
Troja zuruck – ein holzernes Pferd, in dem sich Soldaten versteckten.
Ein Trojanisches Pferd ist ein bosartiger Code, der in einem anderen,
vermeintlich hilfreichen Programm verborgen ist. Im Gegensatz zu
Viren und Wurmern zielen Trojanische Pferde nicht darauf auf, sich
zu duplizieren. Sie werden vielmehr uber E-Mails von Benutzern mit
boser Absicht oder uber Internet-Downloads ubertragen. Dabei kann
es sich um Bildschirmschoner, Spiele oder andere herunterladbare
Programme mit bosartigem Code handeln, uber den Hacker den Computer
remote angreifen konnen.
Wie konnen Sie sich schützen?
Laden Sie keine Programme von privaten oder unautorisierten
Websites herunter. Installieren Sie zusatzlich zu Ihrer Antiviren-Software
eine Firewall, um zu verhindern, dass Hacker auf Ihren Computer
zugreifen.
Quelle: www.symantec.at
Was ist ein Computervirus?
Was Sie wissen müssen, um Ihr Netzwerk zu schützen
DEFINITION EINES COMPUTERVIRUS
Bei einem Computervirus handelt es sich um ausführbaren Code
mit der aussergewöhnlichen Fähigkeit, sich zu replizieren.
Ebenso wie biologische Viren können sich auch Computerviren
schnell ausbreiten und sind oftmals nur schwer zu vernichten. Sie
können sich an jede beliebige Art von Datei anhängen und
verbreiten sich über das Kopieren und das Versenden von Dateien
von einem System zum nächsten. Einige Computerviren sind so
programmiert, dass sie mit einem Schadteil versehen sind. Dieser
Schadteil kann einerseits in der Anzeige von Nachrichten oder Bildern,
andererseits aber auch in der Zerstörung von Dateien, der Neuformatierung
Ihrer Festplatte oder anderen Schäden bestehen. Ist der Virus
nicht auf Schädigung programmiert, kann er dennoch Probleme
bereiten, indem er Festplatten- und Arbeitsspeicher blockiert und
die Gesamtleistung Ihres Computers herabsetzt.
Angriffe von Viren werden immer mehr zur Regel, sie finden immer
häufiger statt und sie haben immer gravierendere Folgen. Eine
Ursache für die Zunahme der Virenvorfälle besteht in der
rasanten Zunahme interner Netzwerke und Netzwerkverbindungen, die
insbesondere im Zusammenhang mit dem Internet oder Intranet eingerichtet
wurden. Je größer die Anzahl der gemeinsam genutzten
Dateien, desto größer ist auch das Risiko einer Infektion
durch Viren. Abgesehen von den zunehmenden Möglichkeiten für
Viren in eine Organisation einzudringen, sind neue Arten von Viren
ein weiterer Grund für die steigende Anzahl der Vorfälle.
Dazu gehören Makroviren und ausführbare Viren (PE Viren),
die sich über gemeinsam genutzte Dokumente und eMails/Attachments
sehr rasch ausbreiten. Laut Angaben im Lab Sixth Annual Computer
Virus Prevalence Survey der International Computer Security Association
(ICSA) wurden im Jahr 2000 87 % der Viren über Internet-eMails
verbreitet, verglichen mit 56 % im Jahr 1999.
LEBENSZYKLUS EINES VIRUS
Virenausbrüche treten auf, wenn ein Netzwerk mit einer so großen
Anzahl an Computerviren oder virenverbreitenden Nachrichten überschüttet
wird, dass dies den Server überlastet und teure Netzausfallzeiten
entstehen. Der Lebenszyklus eines Computervirus beginnt mit seiner
Erzeugung und endet mit seiner vollständigen Vernichtung.
PHASE 1: ERSTELLUNG
Bis vor einigen Jahren benötigte man noch Kenntnisse in einer
Programmiersprache, um einen Virus zu erstellen. In der heutigen
Zeit ist nur wenig Programmierwissen erforderlich, um einen Virus
zu erzeugen.
PHASE 2: VERBREITUNG
Viren vermehren sich von Natur aus. Ein erfolgreicher Virus vermehrt
sich über einen langen Zeitraum, bevor er aktiv wird. Dies
gibt ihm genügend Zeit, sich auszubreiten.
PHASE 3: AKTIVIERUNG
Viren mit programmiertem Zerstörungsverhalten werden aktiviert,
wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, z.B. Ausbruch des
Virus zu einem festgelegten Datum oder bei der Ausführung eines
bestimmten Vorgangs durch den Benutzer. Doch auch Viren ohne programmiertes
Zerstörungsverhalten können durch die Belegung wertvollen
Speicherplatzes Schaden anrichten.
PHASE 4: ENTDECKUNG
Sobald ein Virus entdeckt und isoliert werden konnte, wird er an
die International Computer Security Association in Washington, D.C.
geschickt, wo er dokumentiert und an die Entwickler von AntiViren-Lösungen
geschickt wird. Entdeckt wird der Virus in der Regel mindestens
ein Jahr, bevor er zu einer Bedrohung des elektronischen Datenverkehrs
hätte werden können.
PHASE 5: ANPASSUNG
Zu diesem Zeitpunkt ändern die Entwickler ihre Software dahingehend
ab, dass sie den neuen Virus entdecken kann. Dies kann einen Tag,
aber auch sechs Monate dauern, je nach Entwickler und Virentyp.
PHASE 6: VERNICHTUNG
Wenn genügend Benutzer aktuelle Virenschutzsoftware installieren,
können alle Viren unschädlich gemacht werden. Bisher ist
noch kein Virus vollständig verschwunden, aber einige stellen
seit langer Zeit keine Bedrohung mehr dar.
ARTEN VON VIREN
Malware ist ein allgemeiner Begriff für unerwartete bzw. böswillige
sich selbst verbreitende (Maliciouse Mobile Code= MMC) Programme
oder Code, wie z.B. Viren, Trojaner, Würmer oder Joke-Programme.
Viren und andere Malware werden abhängig von ihrem Dateiformat
und ihren Infektionsroutinen in verschiedene Kategorien eingeordnet.
ACTIVEX-VIREN
Eine ActiveX-Steuerung ist ein Komponentenobjekt, das in eine Internetseite
eingebettet ist und bei der Anzeige der Seite automatisch ausgeführt
wird. In vielen Fällen kann der Web-Browser so konfiguriert
werden, dass diese ActiveX-Steuerung nicht ausgeführt wird.
Hierfür werden die Sicherheitseinstellungen des Browsers auf
„hoch“ gesetzt. Hacker, Virenschreiber und andere Personen,
die in irgendeiner Form Schaden anrichten wollen, können böswilligen
ActiveX-Code für einen Angriff auf das System verwenden.
BOOTSEKTOR-VIREN
Bootsektor-Viren infizieren den Bootsektor oder die Partitionstabelle
einer Festplatte. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Computersystem
von einem Bootsektor-Virus angegriffen wird, ist dann am höchsten,
wenn Sie den Computer mit einer infizierten Diskette im Diskettenlaufwerk
starten. Auch wenn der Bootvorgang nicht erfolgreich ausgeführt
wird, kann der Virus die Festplatte infizieren. Sobald das System
infiziert ist, versucht der Bootsektor-Virus, jeden Datenträger
zu infizieren, auf den der Computer zugreift. Im allgemeinen können
Bootsektor-Viren erfolgreich entfernt werden.
DATEI-VIREN
Dateiviren infizieren ausführbare Programme (im allgemeinen
Dateien mit der Endung .com bzw. .exe). Die meisten dieser Viren
versuchen einfach, sich zu vermehren und sich auszubreiten, indem
sie andere Wirtsprogramme infizieren – aber einige zerstören
versehentlich das Programm, das sie infizieren, indem sie Teile
des Originalcodes überschreiben. Einige dieser Viren haben
eine große Zerstörungskraft und sind beispielsweise darauf
programmiert, die Festplatte zu einer festgesetzten Zeit zu formatieren
oder eine andere böswillige Aktion auszuführen. In vielen
Fällen kann ein Dateivirus erfolgreich aus der infizierten
Datei entfernt werden. Hat der Virus einen Teil des Programmcodes
überschrieben, lässt sich die Originaldatei nicht wiederherstellen.
JAVA-VIREN
Java-Applets sind kleine, portable, in HTML-Code eingebettete Java-Programme.
Sie werden automatisch ausgeführt, sobald die Seiten angezeigt
werden. Das Ausführen von Java Aplets kann im Web-Browser deaktiviert
werden. Hacker, Virenschreiber und andere Personen, die in irgendeiner
Form Schaden anrichten wollen, können böswilligen Java-Code
für einen Angriff auf Ihr System verwenden.
MAKRO-VIREN
Makroviren sind Viren, die die Makro-Programmiersprache einer anderen
Anwendung verwenden, um sich zu verbreiten. Im Gegensatz zu anderen
Viren infizieren Makroviren keine Programme oder den Bootsektor
– obwohl einige von ihnen Programme auf der Festplatte des
Benutzers hinterlegen.
PROOF-OF-CONCEPT
Ein Proof-Of-Concept-Virus oder -Trojaner zeigt an, dass etwas neu
ist bzw. noch nie zuvor gesehen wurde. Beispielsweise war VBS_Bubbleboy
ein Proof-Of-Concept-Wurm, da er als erster eMail-Wurm automatisch
ausgeführt wurde, ohne dass der Benutzer auf einen Datei-Anhang
doppelklicken musste. Die meisten Proof-Of-Concept-Viren finden
niemals direkte Anwendung. Virenschreiber übernehmen jedoch
oft die Idee (und den Code) eines Proof-Of-Concept-Virus und implementieren
diese in zukünftigen Viren.
SKRIPT-VIREN
Skriptviren sind in einer Skript-Programmiersprache wie z.B. VBScript
oder JavaScript geschrieben. VBScript (Visual Basic Script)-Viren
und JavaScript-Viren machen sich den Microsoft Windows Scripting
Host zunutze, um sich selbst zu aktivieren und andere Dateien zu
infizieren. Da der Windows Scripting Host auf Windows 98 und Windows
2000 verfügbar ist, können die Viren einfach durch Doppelklick
auf die *.vbs- oder *.js-Datei im Windows Explorer aktiviert werden.
TROJANER
Ein Trojaner ist ein Programm, das unerwartete oder nicht autorisierte,
in der Regel böswillige Aktionen durchführt, wie z.B.
das Anzeigen von Meldungen, das Löschen von Dateien oder das
Formatieren von Festplatten. Ein Trojaner infiziert keine anderen
Wirtsdateien, daher ist ein Säubern nicht notwendig.
WÜRMER
Ein Computerwurm besteht aus einem in sich geschlossenen Programm
(oder aus einer Reihe von Programmen), das funktionsfähige
Kopien von sich selbst oder seinen Segmenten in anderen Computersystemen
verbreitet. Die Vermehrung findet normalerweise über Netzwerkverbindungen
oder eMail-Attachments statt.
Quelle: www.trendmicro.de
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